Neue Website. Muss das Logo auch neu gemacht werden?

Eine neue Website braucht nicht automatisch ein neues Logo. Hier erfährst du, wann dein bestehendes Logo bleiben kann, wann eine Überarbeitung sinnvoll ist und wie dein Unternehmen auch mit vertrautem Zeichen moderner wirken kann.
 

Warum stellt sich die Logo-Frage beim Website-Relaunch?

Sobald die ersten Entwürfe für eine neue Website vorliegen, fällt der Blick häufig auf das Logo. Neben neuen Bildern und einer klaren Gestaltung wirkt es plötzlich älter als zuvor.

Das ist ein Anlass, genauer hinzuschauen. Ob eine Veränderung sinnvoll ist, hängt davon ab, wie gut das Logo seine Aufgabe noch erfüllt.

 

Wann kann das bestehende Logo bleiben?

Ein Logo kann bleiben, wenn es gut erkennbar und lesbar ist, zum Unternehmen passt und sich in den benötigten Anwendungen einsetzen lässt.

Auch die Wiedererkennung zählt. Gerade bei einem etablierten Betrieb kann ein vertrautes Zeichen wertvoll sein. Das gilt besonders, wenn die nächste Generation übernimmt und den Auftritt weiterentwickeln möchte.

Dass ein Logo schon lange besteht, ist allein kein Grund, es auszutauschen.

Wann lohnt sich eine Überarbeitung?

Eine Überarbeitung kann helfen, wenn Details in kleinen Darstellungen verschwinden, die Schrift schwer lesbar ist oder unterschiedliche Versionen im Umlauf sind.

Manchmal genügen behutsame Anpassungen: eine vereinfachte Form, ausgeglichenere Abstände oder eine besser lesbare Schrift. Welche Veränderung sinnvoll ist, sollte sich an den tatsächlichen Anwendungen zeigen – etwa auf dem Smartphone, im Angebot oder am Firmenfahrzeug.

Was lässt sich ohne neues Logo verändern?


Ein moderner Auftritt entsteht durch das Zusammenspiel vieler Elemente:

  • Schriften und Farben
  • Fotos und Bildauswahl
  • Seitenaufbau und Abstände
  • verständliche Texte
  • eine klare Darstellung der Leistungen

Diese Elemente prägen, wie dein Unternehmen wahrgenommen wird. Ein bestehendes Logo kann darin einen passenden Platz finden.

Was sollte vor dem Relaunch geklärt werden?

Prüfe das Logo frühzeitig gemeinsam mit dem übrigen Auftritt. So lässt sich entscheiden, was bleibt, was angepasst wird und welche Dateien für die Umsetzung gebraucht werden.

Mein Ansatz: so viel verändern, wie für einen überzeugenden Auftritt sinnvoll ist. Dabei berücksichtige ich auch, was dein Unternehmen bereits unverwechselbar macht.

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Über die Autorin

Karin Achatz ist Diplom-Kommunikationsdesignerin (FH) aus München. Seit über 20 Jahren begleitet sie inhabergeführte Unternehmen dabei, mit einem klaren und stimmigen Markenauftritt professionell, vertrauenswürdig und wiedererkennbar nach außen aufzutreten. Ihre Spezialisierung: Unternehmen im Generationenwechsel.